Die Behandlung mit Polynukleotiden ist eine minimalinvasive ästhetische Therapie zur Verbesserung der Hautqualität. Dabei werden gereinigte Polynukleotide mit feinen Nadeln in die Haut injiziert, um die Hautregeneration zu fördern, die Elastizität zu verbessern und die Feuchtigkeitsbindung zu steigern.
Im Mittelpunkt steht ein natürliches, frisches Hautbild mit verbesserter Struktur, Spannkraft und Ausstrahlung.
Vor der Behandlung wird die Haut gründlich gereinigt. Bei Bedarf kann eine betäubende Creme aufgetragen werden, um die Behandlung angenehmer zu gestalten.
Anschließend werden die Polynukleotide als Injektionsgel mit feinen Nadeln gezielt in die Haut eingebracht. Die Behandlung erfolgt ambulant und dauert in der Regel etwa 30 bis 60 Minuten.
Für ein optimales Ergebnis sind meist mehrere Sitzungen im Abstand von etwa 3 bis 4 Wochen erforderlich.
Die Wirkung tritt schrittweise ein und zeigt sich in einer verbesserten Hautstruktur, gesteigerter Elastizität und einem frischeren Hautbild.
Polynukleotide spenden der Haut langanhaltend Feuchtigkeit und unterstützen die natürliche Regeneration. Das Ergebnis wirkt natürlich und ist nicht mit einem Volumenaufbau wie bei klassischen Fillern vergleichbar.
Die Behandlung kann im gesamten Gesicht angewendet werden. Auch im empfindlichen Augenbereich kann sie zur Verbesserung der Hautqualität sowie zur Reduktion von Müdigkeitserscheinungen eingesetzt werden.
Nach der Behandlung sollten Sie für 24 Stunden auf Sport, Saunabesuche und Alkoholkonsum verzichten.
Direkte Sonneneinstrahlung sollte vermieden werden. Ein konsequenter Sonnenschutz ist in den Tagen nach der Behandlung besonders wichtig.
Außerdem sollten vorübergehend keine reizenden Hautbehandlungen wie Peelings oder Laseranwendungen durchgeführt werden.
Die Behandlung sollte nicht durchgeführt werden bei:
Wie bei jeder Injektionsbehandlung können vorübergehend Rötungen, Schwellungen, kleine Quaddeln, Hämatome, Druckempfindlichkeit, leichtes Brennen oder Juckreiz auftreten.
In seltenen Fällen kann es zu Infektionen, allergischen Reaktionen, Verhärtungen oder verzögerter Heilung kommen.
Sehr selten sind Gefäßverletzungen oder entzündliche Reaktionen möglich.